Ich nutze Mittelformatkameras von Fujifilm, insbesondere die Modelle GFX100, GFX100s und GFX100 II, die eine Auflösung von 102 Megapixeln bieten. Diese Kameras liefern unübertroffene Bildauflösung, Detailreichtum und Farbqualität.
Früher reichte eine 20-Megapixel-Vollformatkamera für gute Fotos. Seit 2018 fotografiere ich jedoch mit Mittelformatkameras, die eine höhere Auflösung, 16-Bit Farbtiefe und Bildstabilisierung bieten. Das Resultat: extrem detailreiche, farbtreue Bilder mit hervorragender Qualität.
Der Sensor der GFX100-Serie misst 43,8 × 32,9 mm, also etwa doppelt so groß wie ein Vollformat-Sensor (24 × 36 mm) und dreimal so groß wie ein APS-C-Sensor. Vorteile:
Eine der ersten Kameras in Deutschland wurde mir vom Fotohändler Fotosiegl in Erfurt verkauft.
Die Kamera ist seit Juni 2019 im Handel verfügbar.
Die GFX100-Serie unterscheidet sich deutlich von Vollformatkameras wie der Canon EOS oder Nikon und selbst von der Fujifilm GFX50R. Die Verbesserungen betreffen Auflösung, Farbtiefe, Bildstabilisierung und Handhabung – ideal für hochwertige Architekturfotografie.
In der professionellen Architekturfotografie ist eines besonders wichtig: gerade Linien, maximale Schärfe und höchste Detailtreue. Genau hier kommen sogenannte Tilt-und-Shift-Objektive ins Spiel. Sie ermöglichen es, Gebäude korrekt und ohne stürzende Linien abzubilden – bereits bei der Aufnahme.
Während viele Fotos später digital entzerrt werden, arbeite ich bewusst mit Shift-Technik direkt an der Kamera. Das sorgt für sichtbar bessere Ergebnisse.
Wenn man ein hohes Gebäude mit einem normalen Objektiv fotografiert, kippen die Linien nach oben zusammen – man spricht von stürzenden Linien.
Ein Shift-Objektiv verschiebt die Optik relativ zum Sensor. Dadurch bleibt die Kamera gerade ausgerichtet, während der Bildausschnitt nach oben wandert.
Das Gebäude bleibt gerade, natürlich und geometrisch korrekt.
Ein normales Weitwinkelobjektiv erzeugt bei Architektur fast immer Perspektivfehler.
Diese werden oft später in Photoshop „entzerrt“. Dabei wird das Bild jedoch gestreckt – und genau das kostet Qualität:
• Verlust an Schärfe
• weniger Details an den Rändern
• sichtbare Artefakte bei großen Drucken
Mit Shift-Technik entsteht das perfekte Bild bereits optisch in der Kamera – ohne Qualitätsverlust.
Bei der digitalen Korrektur werden Pixel neu berechnet.
Das bedeutet: Das Bild wird technisch verändert – nicht verbessert.
Gerade bei hochauflösenden Kameras mit 100 Megapixeln wäre es verschenktes Potenzial, die Bildqualität nachträglich zu beschädigen.
Deshalb arbeite ich mit echter Shift-Optik direkt am Sensor.
Ja, mit Adapter – aber nur eingeschränkt sinnvoll.
Canon TS-Objektive sind für 35-mm-Vollformat gerechnet.
Bei modernen 100-MP-Mittelformatsensoren wie der Fujifilm GFX100 reicht ihre optische Leistung nicht mehr aus, um die extreme Auflösung sauber abzubilden.
Ich arbeite mit dem FUJINON GF30mm F5.6 T/S an der Fujifilm GFX100 II.
Dieses Objektiv ist speziell für den großen Mittelformatsensor gerechnet und liefert:
Ideal für hochwertige Architekturfotografie, Interior-Aufnahmen und anspruchsvolle Kundenprojekte.
Wer Architektur professionell fotografiert, kommt an Tilt-und-Shift-Objektiven oder Fachkameras nicht vorbei.
Gerade bei modernen 100-Megapixel-Kameras ist eine speziell gerechnete Shift-Optik Pflicht – alles andere verschenkt Qualität.
Für meine Kunden bedeutet das:
perfekte Linien, höchste Auflösung und maximale Bildwirkung – schon bei der Aufnahme.
Ich bin Matthias Frank Schmidt, professioneller Architekturfotograf mit großer Leidenschaft für Technik, Bau und Gestaltung. Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Fotografie und Architektur – sowohl praktisch als auch gestalterisch.
Meine Faszination für Technik war der Ausgangspunkt – sowohl in der Fotografie als auch in der Fahrzeug- und Bautechnik. Über meine berufliche Laufbahn in der Bau- und Kranbranche bin ich tief in die Welt der Architektur hineingewachsen. Architektur ist für mich mehr als ein Motiv: Sie ist Ausdruck von Funktion, Gestaltung und Atmosphäre.
Ich habe in der Baubranche angefangen – zunächst im Schwerlasttransport, später als Kranfahrer und im technischen Außendienst für Mobilkrane. Schließlich war ich Niederlassungsleiter. Ich kenne Baustellen aus erster Hand – von der Baugrube bis zur Fertigstellung.
Ich spreche die Sprache der Bauarbeiter genauso wie die der Architekten und Ingenieure. Ich weiß, wie Bauprozesse funktionieren – technisch, organisatorisch und menschlich. Ich scheue mich nicht vor Staub, Schlamm oder frühem Aufstehen. Neben der Kamera habe ich immer auch Gummistiefel und Handschuhe dabei.
Als viele Bauunternehmen wirtschaftlich unter Druck gerieten, habe ich die Chance genutzt und mich neu orientiert. Ich setzte mich zwei Jahre erneut auf die Schulbank und startete anschließend meine Selbstständigkeit 2004 als Mediengestalter und Fotograf.
Jedes Gebäude – ob Kirche, Klinik, Wohnhaus oder Infrastruktur – besitzt eine eigene Atmosphäre. Je länger ich mich mit einem Objekt beschäftige, desto mehr Details und Perspektiven entdecke ich. Architektur ist für mich ein Dialog aus Form, Funktion, Licht und Raum.
Ich arbeite u. a. mit Mittelformatkameras, Drohnen, Hochstativ, normalen Stativ und klassisch aus der Hand. Die Technik ist für mich Werkzeug – entscheidend ist das Gespür für Perspektive, Licht und Wirkung.
Besonders eindrucksvoll ist es, wenn ich einen ganzen Tag allein in einem sakralen Raum verbringen darf – also in einer Kirche oder Kloster – um Architektur und Kunstwerke in Ruhe zu fotografieren.
Ich arbeite für Architekten, Bauherren, Projektentwickler, Unternehmen, öffentliche Auftraggeber und Agenturen, die ihre Gebäude hochwertig und atmosphärisch präsentieren möchten.
Weil ich Architektur nicht nur fotografiere – ich verstehe sie.
Ich kenne Bauprozesse, Technik und Gestaltung aus eigener Erfahrung. Und ich bringe Leidenschaft, Präzision und Respekt für jedes Objekt mit.
Am besten telefonisch: 0174 609 41 76 oder per E-Mail: fotograf[at]architekturfotograf-schmidt.de
Ich freue mich darauf, Ihre Gebäude und Bauvorhaben fotografisch umzusetzen.
Zögern Sie nicht, mich anzusprechen.